Aktuelles aus dem Kirchenkreisverband

Mehr als 1000 Menschen beim Niedersachsen-Gottesdienst - Hildesheim, 28. Juni 2015

Hildesheim. Bei prachtvollem Sommerwetter leuchteten die Rosen auf der Bühne in gelb und rot. Mehr als 1000 Menschen feierten den ökumenischen Open-Air-Gottesdienst beim Tag der Niedersachsen, der sich ganz dem Wahrzeichen Hildesheims widmete.

Für einen launigen Auftakt sorgten Superintendent Helmut Aßmann und Stadtdechant Wolfgang Voges. „Als Konfessionsälterer habe ich Dir ein paar Rosen mitgebracht“, sagte der Dechant fröhlich, und der evangelische Kollege parierte schmunzelnd: „Marien- oder Lutherrosen?“ „Macht das einen Unterschied?“, wollte Voges wiederum wissen.

An diesem Tag jedenfalls nicht. Die evangelisch-lutherische, die katholische, die evangelisch-reformierte und die baptistische Kirche betonten das Gemeinsame, nicht das Trennende – Hildesheims Bischof Norbert Trelle mit Verweis auf den Gründungsmythos der Stadt Hildesheim, der sich um die Rose rankt, Landesbischof Ralf Meister mit Gartenmetaphern: „Wir selbst sind mit unseren Herzen der Garten Gottes.“

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„Rundum ökumenische Kirchenmeile“ ist eröffnet - Hildesheim, 26. Juni 2015

Hildesheim. Zwei Jahre haben die Vorbereitungen gedauert, nun hat das Warten ein Ende: Hildesheim empfängt Niedersachsen, und die Christen feiern mit – „bei der ersten rundum ökumenisch vorbereiteten Kirchenmeile“, wie Superintendent Helmut Aßmann bei der Auftaktandacht heute Nachmittag betonte. Bereits eine Viertelstunde vor dem offiziellen Beginn des dreitägigen Landesfestes hatte man sich an der Andreaskirche versammelt, um den Segen Gottes für das aufwändige Unterfangen zu erbitten. „Und werdet ein Segen für die Menschen, die uns besuchen“, rief der katholische Stadtdechant Wolfgang Voges den zahlreichen haupt- und ehrenamtlichen Aktiven zu.

„Unsere Kirche lebt“ ist das Motto der Kirchenmeile, die mit zahlreichen Ständen und Bühnenaktionen zeigen will, wie vielseitig dieses Leben ist. Soziale und geistliche Angebote, Musik, Zirkus, sogar eine ökumenische Cocktailbar sind an der Nordseite des Andreasplatzes zu finden. Am heutigen Freitag sind Bands und Tänzerinnen der Augustinus- und der Johannesschule zu erleben, abends tritt der Hannoversche Popkantor Til von Dombois auf.

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Einzigartig beim Tag der Niedersachsen: Die Gäste-Bibel - Hildesheim, 18. Juni 2015

Beim Tag der Deutschen Einheit im vorigen Jahr in Hannover gehörte auch Ministerpräsident Stephan Weil zu den AutorInnen der Gästebibel. Foto: Haus kirchlicher Dienste

„So etwas gab es noch nie und wird es auch nie wieder geben. Das spüren die Menschen und möchten dabei sein“, sagt Pastor Klaus Bröhenhorst voller Vorfreude. Beim Tag der Niedersachsen soll die „Hildesheimer Gäste-Bibel“ entstehen – im Scriptorium, einer Schreibwerkstatt auf der Kirchenmeile an der Andreaskirche. Eine ganz spezielle, durch und durch ökumenische Bibelausgabe, zu der jede BesucherIn ihren oder seinen ganz persönlichen Beitrag liefern kann.

Das Konzept ist ganz einfach: An hölzernen Stehpulten in einem Pagodenzelt der Kirchenmeile liegen quadratische Blätter aus, auf die Gäste einen Bibelspruch schreiben können, der ihnen besonders wichtig ist. Das mag ein Tauf- oder Trauspruch sein, vielleicht ein Konfirmationsspruch, der erst im Laufe des Lebens an Sinn und Bedeutung gewonnen hat, oder auch eine andere Stelle aus dem meist gedruckten Buch der Welt.

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Baustellen-Gottesdienst an der Nikolaikirche - Grasdorf, 14. Juni 2015

670.000 Euro kostet der Umbau. Norbert Priebe zeigt auf einer Tafel, welche Arbeiten vorgenommen werden. Foto: Möller

Grasdorf. „Willkommen zum ersten Baustellengottesdienst in diesem Jahrhundert“, scherzt Pastor Peter Michael Wiegandt gleich zu Beginn. Im Schatten der großen Bäume vor der Nikolaikirche in Grasdorf hat Wiegandt die Gemeinde zu einem ganz besonderen Gottesdienst eingeladen. Der findet nicht nur draußen statt – das Wetter spielt trotz grauer Wolken mit –, sondern auch mit Blick auf eine Kirche, die sich im Umbau befindet.

Seit Ostern dieses Jahres wird gewerkelt an der kleinen Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Dach und Kirchturm werden umfassend erneuert. Rund um das Gebäude liegen Steine, Schutt und Holzplanken. Die Kirche ist eingehüllt in ein Baugerüst und grüne Schutzplanen. Die Arbeiten sollen bis Ostern 2016 dauern. „Die Renovierung ist wirklich nötig“, so Wiegandt. 1961 wurde die Kirche zum letzten Mal saniert. Mehr als ein halbes Jahrhundert ist das her. Wind und Wetter haben der Fassade zugesetzt.

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Himmlische Botschaften auf der Kirchenmeile - Hildesheim, 5. Juni 2015

Publikumsmagnet: Die Kirchenmeile beim Tag der Deutschen Einheit 2014 in Hannover. Foto: Neukirch

Schreibwerkstatt und Cocktails, biblisches Reisen und Eine-Welt-Arbeit, Kinderzirkus oder eine Jukebox aus Fleisch und Blut: In der Kirche passiert eine Menge mehr, als viele denken. Beim Tag der Niedersachsen vom 26. bis 28. Juni in Hildesheim bietet sich nun die Gelegenheit, verschiedenste Farben und Schattierungen des Spektrums kennen zu lernen. Die Kirchenmeile ist mit ihren Pavillons und einer eigenen Bühne auf der Nordseite des Andreasplatzes zu finden.

Ein Großteil der Angebote kommt von der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers, doch die Kirchenmeile ist durch und durch ökumenisch angelegt. Auch das katholische Stadtdekanat Hildesheim, die Ev.-reformierte Kirche, die Ev.-freikirchliche Gemeinde und das interreligiöse Projekt Abrahams Runder Tisch beteiligen sich.

„Himmlische Botschaften“ ist der Titel einer Fotoaktion, bei der jede BesucherIn ein Portrait von sich anfertigen lassen und mit einem kleinen persönlichen Text versehen kann. Kinder begeben sich unterdessen mit der Elster Kira auf Entdeckungstour oder werden in der Manege des Zirkus MiMa zu ArtistInnen. Die BläserInnengruppe Lappland kommt mit ihrem Bauwagen, der zur Live-Jukebox mutiert: Wenn man einen Song anwählt, öffnet sich der Wagen und die Gruppe interpretiert das Wunschlied. Sehr viel ruhiger wird es im Scriptorium zugehen, denn hier soll eine kleine Hildesheimer Gästebibel entstehen.

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Judo baut Brücken zwischen sehenden und nicht-sehenden Menschen - Holle, 3. Juni 2015

Drei Jungen und zwei Mädchen in blauer Schulkleidung kommen in die Umkleide der Holler Judoka, gefolgt von zwei Betreuern. „Davao School for the Blind“ steht auf ihren Taschen. Davao ist die drittgrößte Stadt der Philippinen. Die Jugendlichen besuchen Hildesheim, um das 125-jährige Bestehen der Hildesheimer BlindenMission zu feiern. Sie ist die älteste Blindenmission in Deutschland und finanziert sechs Blindenschulen in Südostasien.

Nach einer zaghaften Begrüßung ziehen die philippinischen Judoka weiße Holler Judo-Anzüge an. Dann führt sie Betreuer Adrian Villarino in die mit weichen Matten ausgelegten Halle. Eine kurze Begrüßung. Und schon leitet die philippinische Judo-Division das Aufwärmtraining. Die 20 Holler Judoka machen mit. Dann geht es ins Einzeltraining. Eine ungewohnte Situation: Judoka, die normalerweise nur mit Nicht-Blinden trainieren, müssen achtsam mit den Bedürfnissen ihrer Gäste umgehen.

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Einfache Suche

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Superintendent Christian Castel

Castel

Tel.: 05068 5567
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Superintendentin Katharina Henking

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Fax: 05181 932 80

Am Mönchehof 2
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Superintendentur Alfeld

Superintendent Helmut Aßmann

Tel.: 05121 91874-50
Fax: 05121 91874-59

Klosterstraße 7
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West-Bezirk

Kirchenamt der Kirchenkreise Hildesheimer Land-Alfeld und Hildesheim-Sarstedt

Tel.: 05121 100-0
Fax: 05121 100 999

Gropiusstr. 5
31137 Hildesheim

Wiedereintritt

Die Wege im Leben sind selten gerade und zielführend. Oft genug gibt es Brüche, Umwege oder Sackgassen. Manche Menschen, die ihrer Kirche den Rücken gekehrt haben, verspüren den Wunsch, wieder zur Kirchengemeinde dazu zu gehören. Sie können den Kontakt mit dem zuständigen Pfarramt suchen. Es ist auch möglich, in anderen Pfarrämtern oder in den Wiedereintrittsstelle in Hildesheim den Wiedereintritt mit einer Unterschrift zu erklären. Weitere Informationen finden Sie hier.