Hildesheim, 31. März 2015

Nachricht

Neue Leitung für Posaunenchorarbeit

Hannes Dietrich als Landesposaunenwart für den Bezirk Hildesheim eingeführt

Celle/Hildesheim/Lüneburg - Die Posaunenchöre in den Bezirken Lüneburg und Hildesheim werden weiter professionell betreut. Hannes Dietrich (Bezirk Hildesheim) und Lennart Rübke (Bezirk Lüneburg) sind am Sonnabend, 21. März 2015, in der Celler Pauluskirche in einem festlichen Bläsergottesdienst in ihr Amt als Landesposaunenwarte eingeführt worden. Prof. Dr. Jochen Arnold, Direktor des Michaelisklosters Hildesheim und Marianne Gorka, Landespastorin für die Posaunenchorarbeit, haben die beiden gemeinsam mit Mitgliedern des Landesposaunenrates für ihren Dienst gesegnet. Die Predigt hielt Landessuperintendent Eckhard Gorka (Hildesheim).

Dietrich und Rübke übernehmen jeweils für gut zwei Jahre die Vertretung von Silke Lindenschmidt und Ulf Pankoke. Lindenschmidt und Pankoke verantworten in dieser Zeit VISION KIRCHENMUSIK, das erste Modellprojekt für Kirchenmusikvermittlung in Deutschland.
Aufgabe der Landesposaunenwarte ist die organisatorische und künstlerische Koordinierung der Posaunenarbeit auf überregionaler Ebene. In Zusammenarbeit mit dem Landesposaunenwerk im Hildesheimer Zentrum für Gottesdienst und Kirchenmusik führen sie u.a. Fortbildungen für die Mitglieder der Posaunenchören in den Kirchengemeinden durch, leiten selbst verschiedene Ensembles und wirken bei großen Veranstaltungen auf Ebene der Kirchensprengel mit.

Für den Bezirk Hildesheim wird der 1985 geborene Hannes Dietrich zuständig sein, der aus Stadthagen stammt. Seine Ausbildung hat er an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover absolviert. Während und nach seiner Ausbildung hat er in zahlreichen Orchestern mitgespielt, Musikwettbewerbe gewonnen und einen Posaunenchor in Hannover geleitet.
Lennart Rübke ist 1984 in Verden/ Aller geboren und wird künftig im Bezirk Lüneburg arbeiten. Bereits mit 10 Jahren hat er begonnen, Posaune zu spielen. An der Hochschule für Musik in Detmold hat er sich in Instrumentalpädagogik ausbilden lassen und ein künstlerisches Aufbaustudium sowie ein Masterstudium Orchester angeschlossen. Auch Lennart Rübke hat während der Ausbildungszeit bereits einen Posaunenchor geleitet.

"Es ist uns wichtig, dass Menschen in der Kirchenmusik ordentlich beauftragt werden. Es sind nicht unsere tolle Musikalität und unser Charisma, die uns den Weg zu den Menschen finden lassen. Uns ist an Gottes Segen gelegen", sagt Jochen Arnold. Und Marianne Gorka ergänzt: "Ich freue mich, dass die Runde der musikalischen Profis wieder komplett ist und bin dankbar, dass die beiden sich auf die befristeten Stellen eingelassen haben. Ihr Herz schlägt für die Bläserarbeit. Die Posaunenchöre in den Bezirken werden schnell merken, welche Schätze wir neu gewinnen konnten."

Die Posaunenchorarbeit ist eine der ältesten Laienbewegungen innerhalb der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. In den 630 Posaunenchören spielen insgesamt 13.000 Musikerinnen und Musiker, darunter vor allem Jugendliche, 40- bis 50jährige und Menschen aus der Generation 70 Plus. Die professionellen Begleitung und Fortbildung übernehmen sieben Landesposaunenwarte und die Mitarbeiter_innen der Geschäftsstelle des Posaunenwerks im Hildesheimer Michaeliskloster.