Hannover, 17. August 2016

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Mehr Spenden für die Welt

Mehr als 4,6 Millionen Euro Spenden und Kollekten aus der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers an Brot für die Welt

 Brot für die Welt

Hannover. Brot für die Welt hat im vergangenen Jahr 4.646.412 Euro Spenden in der Region erhalten. In dieser Summe, die sich auf dem Niveau des Vorjahres bewegt, sind alle Kollekten und Spenden aus der Landeskirche Hannovers enthalten. „Wir freuen uns, dass Spenderinnen und Spender Brot für die Welt auch 2015 ihr Vertrauen geschenkt haben“, sagt Uwe Becker, Brot für die Welt Bildungsreferent. Bundesweit gab es sogar eine Zunahme der Spendenbereitschaft: Hier erhielt Brot für die Welt im vergangenen Jahr 57,5 Millionen Euro und damit 1,7 Millionen Euro mehr als im Vorjahr (55,8 Mio.) Im Kirchenkreis Hildesheimer Land-Alfeld wurden an Kollekten und Spenden (im Kirchenkreis und direkt an Brot für die Welt) insgesamt 121.217 Euro gesammelt.

Im Zentrum der Arbeit von Brot für die Welt und seinen Partnerorganisationen standen im Jahr 2015 die Überwindung von Hunger und Mangelernährung, die Förderung von Bildung und Gesundheit, der Schutz der natürlichen Lebensgrund-lagen und die Wahrung der Menschenrechte. Neu bewilligt wurden im vergangenen Jahr 553 Projekte in 79 Ländern. Die meisten Mittel (33 Prozent) flossen nach Afrika.

Neben Spenden und Kollekten erhielt Brot für die Welt 2015 Mittel des Kirchlichen Entwicklungsdienstes und Beiträge Dritter, vor allem aus dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Insgesamt standen dem Hilfswerk der evangelischen Kirchen und Freikirchen 255,4 Millionen Euro zur Verfügung. Die Gesamtausgaben für Projekte betrugen 238 Millionen Euro oder 94,3 Prozent der Mittel. Für Werbe- und Verwaltungsaufgaben wurden 5,7 Prozent eingesetzt. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) bewertet die Werbe- und Verwaltungsausgaben an den Gesamtausgaben als niedrig.

Brot für die Welt ist das weltweit tätige Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen. Gegründet 1959, fördert das Werk heute in mehr als 90 Ländern Projekte zur Überwindung von Hunger, Armut und Ungerechtigkeit.