Schellerten, 3. Juni 2018

Nachricht

Doppelter Grund zur Freude in der Kirchenregion Schellerten

Einführung des neuen Kirchenvorstands und Ordination von Meike Magnussen als Pastorin durch Landessuperintendent Eckhard Gorka

  

Schellerten. Gleich doppelten Grund zur Freude gab es am Sonntag in der Kirchenregion Schellerten (Schellerten, Kemme und Wendhausen). Meike Magnussen wurde in einem Festgottesdienst von Landessuperintendent Eckhard Gorka als Pastorin ordiniert. Gleichzeitig wurde auch der neue Kirchenvorstand der Gemeinde in sein Amt eingeführt.

Pastor Eckart Winkelmann, der den regionalen zweiten Pfarrbezirk Garmissen betreut, begrüßte in der bis auf den letzten Platz besetzten St. Petri Kirche die neue Kollegin sehr warmherzig. Ebenso herzlich fiel auch seine Begrüßung der neuen Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher aus. Auch sie wurden, noch vor der Predigt, in ihr Amt eingeführt. Dieses leisten sie ehrenamtlich für die Kirchengemeinde. Neben einer offiziellen Urkunde, unterzeichnet von Landesbischof Ralf Meister, übergab der Geistliche auch jedem ein kleines Geschenk der Kirchenregion. Für die kommenden sechs Jahre werden sie nun gemeinsam mit dem Pfarramt die Geschicke der Kirchengemeinden in der Kirchenregion bestimmen.

In seiner Predigt dankte auch Eckhard Gorka, Landessuperintendent des Sprengels Hildesheim-Göttingen, dem Kirchenvorstand für die Arbeit der vergangenen Jahre und für die, die in der Zukunft auf den neuen Kirchenvorstand zukomme. Mit einem kurzen Blick in die die Biographie Meike Magnussens stellte er im Anschluss der Gemeinde die neue Pastorin vor. Meike Magnussen ist 1987 zur Welt gekommen und in Holzgerlingen bei Stuttgart aufgewachsen. Sie hat in Kiel und Tübingen Theologie studiert. Nach dem Vikariat in Hildesheim-Ochtersum tritt sie nun im Kirchenkreis Hildesheimer Land-Alfeld ihre erste Pfarrstelle an. Gemeinsam mit ihrem Mann wohnt sie im Schellertener Pfarrhaus. Die neue Pastorin freut sich darauf, mit den Menschen in und um Schellerten „auf ganz vielfältige Weise den Glauben zu leben und nach dem Sinn und vielleicht auch Unsinn im Leben zu fragen. Und sich auszutauschen über das, was trägt und Hoffnung gibt.“

  

Gorka nahm Bezug auf die Bibelstelle, die sich die Nachwuchspastorin als Ordinationsspruch ausgesucht hat. Dort heißt es in Psalm 36: „Bei dir ist die Quelle des Lebens und in deinem Lichte sehen wir das Licht.“ Für ihn sei klar: Manchmal sind wir Menschen die große Leuchte, manchmal nur ein kleines Licht. Diese Erfahrung machten die meisten wohl schon in der Schule. Da wir von Jesus von Nazareth wüssten, dass er lesen und schreiben konnte, müsse er wohl durch so etwas wie eine Schule gegangen sein. Daher „ist die Spannung zwischen guten Erfahrungen und Zurückweisung Gott also bekannt“, so der leitende Geistliche des Sprengels Hildesheim-Göttingen. „Wenn Gott aber die Quelle des Lebens und all dessen ist, was das Leben hell macht, dann ist das auch für eine Pastorin eine große Entlastung,“ gab er der Gemeinde und ihrer Pastorin als Zuversicht mit auf den Weg.

Mit Handauflegung, Gebet und Segen führte der Landessuperintendent die junge Amtsschwester in das Amt ein. Die dazugehörige Urkunde verlas öffentlich Christian Castel, Superintendent des Kirchenkreises Hildesheimer Land-Alfeld, Amtsbereich Elze, er dankte bei der Gelegenheit Pastor Eckart Winkelmann und Pastor Armin Schneider für die Vertretung in der Vakanzzeit. Nach dem Gottesdienst hatte der Kirchenvorstand zum Empfang in den Garten des Gemeindehauses geladen. Bei strahlendem Sonnenschein warteten dort zahlreiche Gemeindeglieder, um ihrer neuen Pastorin zu gratulieren und freuten sich, einige erste Worte mit ihr zu wechseln.