Holle, 14. August 2017

Nachricht

„Ein feste Burg“ in Variationen

Zum vielseitigen Luther-Konzert sind in Holle alle Plätze besetzt

holle_lutherkonzert_floeten
  

Holle. Unter dem Motto „Ein feste Burg ist unser Gott“ stand das Lutherkonzert zum 500-jährigen Reformationsjubiläum in der bis auf den letzten Platz besetzten Holler St.-Martins-Kirche. Lieselotte Lerch als musikalische Leiterin hatte ein abwechslungsreiches Programm erarbeitet und schon seit Anfang des Jahres mit dem Holler Kirchenchor und dem Holler Flötenkreis geprobt. Die Chor- und Instrumentalmusik spannte einen Bogen von der Renaissance bis zur Gegenwart.
Christine Schwarz eröffnete das Konzert an der Orgel mit einer Version von „Ein feste Burg ist unser Gott“. Dieses bekannte Lied sollte im Verlauf des Konzerts noch mehrere Male in verschiedenen Variationen mit Orgel, Posaunenchor unter der Leitung von Christian Dense, Chorgesang oder Saxophon (Melvin Thum) erklingen. Das musikalische Programm wurde ergänzt durch Texte zu Luthers Leben und Wirken, vorgetragen von Pastor Peter Michael Wiegandt. 

  

Aus dem 15. Jahrhundert stammt das gefühlvolle „Alta Trinita Beata“, 4-stimmig gespielt vom Blockflötenkreis und anschließend gesungen vom Holler Kirchenchor. Heiter ging es weiter mit verschiedenen flotten Flötenstücken, zum Teil unterstützt durch Percussions. Blockflöte in Perfektion bot Annette Boenkendorf mit ihrem Solostück „Onse Vader in Hemelryck “.
Begeisterung löste die moderne Erzählballade über Martin Luther aus, die die Solistinnen Anke Hartje und Angelika Feisthauer, Mitglieder der Holler Gospel Singers, im Wechsel mit dem Chor schwungvoll vortrugen. Sie leiteten damit in den moderneren Teil des Konzertes über. Die Gemeinde war bei „Wir sind Gottes Kinder“ aus dem Luther-Pop-Oratorium wie auch bei verschiedenen anderen Liedern eingeladen mitzusingen.
Die Vorsitzende des Kirchenchors, Christel Rempel, dankte allen Mitwirkenden sowie Helferinnen und Helfern. Die Veranstaltung schloss mit „Luthers Abendsegen“: „Ich danke dir am Ende des Tages, himmlischer Vater durch Jesus, den Freund; nun wird es Nacht, doch weiß ich und sag es: Du bist ein Gott, der’s nur gut mit mir meint“. Ingrid Esser, Fotos: Horst Esser